Von der FLS-Schulwelt in die Arbeitswelt

 

Praktikum einer FLS-Abiturientin in Frankreich – ein Erfahrungsbericht

Hallo ! Ich heiße Aleksandra Okla und bin 20 Jahre alt. Ich habe mich entschieden, ein Praktikum in Frankreich zu absolvieren, weil Frankreich ein Land mit einer großen kulturellen Vielfalt ist und auch weil mein Französischlehrer Axel Braun, mich dazu ermutigt hat. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut!

In Nancy habe ich in einem Touristen-Informationszentrum gearbeitet, wo ich versucht habe, den Touristen zu helfen. Meine lieben Kolleginnen und Kollegen haben mich dabei unterstützt. Es war eine großartige Chance, meine Französischkenntnisse enorm zu verbessern, denn ich war die meiste Zeit auf mein Französisch angewiesen. Zudem gab es auch noch andere spannende Aufgaben zu erledigen, sodass ich die französische Arbeitswelt etwas näher kennen lernen durfte.

Während des Praktikums habe ich viele einzigartige Eindrücke und Erfahrungen gewonnen. Außerdem konnte ich viele neue Freundschaften schließen. Die Praktikantinnen aus anderen Ländern und auch aus Deutschland werden für immer in meiner Erinnerung bleiben. Manche Freundschaften bleiben auf jeden Fall bestehen.

Wir waren nicht ganz auf uns alleine gestellt, da es junge Freiwillige gab (ESN), die unsere Aktivitäten geplant und organisiert haben, um unseren Aufenthalt in Frankreich so schön wie möglich zu gestalten. Wenn sie die Zeit dazu hatten, haben sie uns beispielsweise zu einem Karaoke- oder einem Billardabend begleitet.

Das Angebot an Aktivitäten war wirklich groß. Egal ob in Museen oder im Freien, sportlich oder kulturell, es gab immer etwas zu tun.  Beispielsweise haben wir  das Museum « Musée des Beaux-Arts », das Freibad « Piscine Nancy-Thermal » und viele verschiedene Städte wie Verdun und Straßburg besucht und das alles kostenlos!

Einige Male trafen wir uns mit Theaterstudenten, um ein Theaterstück für den Abschiedsabend vorzubereiten.

Es gab viele Gelegenheiten sowohl die französische, als auch die internationale Küche zu probieren. Wenn wir gearbeitet haben, was nicht durchgehend der Fall war, haben wir in den Mittagspausen in der Kantine der Gemeinde gegessen, wo es viel Auswahl an Gerichten gab. Zudem haben wir eine Schokoladenfabrik besucht und in einer sehr schicken Brasserie Excelsior gefrühstückt. International konnten wir auch kochen und zwar in der uns zur Verfügung gestellten Küche im Studentenwohnheim.

In unserer freien Zeit hatten  wir die Möglichkeit, uns in unsere kleinen, aber modernen Einzelzimmer des Studentenwohnheims zurückzuziehen.

Zusammenfassend kann ich das Praktikum in Nancy wirklich jedem empfehlen, der sich einigermaßen gut auf Französisch unterhalten kann und wissen möchte, wie es sich anfühlt, einen Monat lang in einer französischen Stadt zu leben.

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