FLS´lerin wirbt für Französisch an ehemaliger Schule

 

FLS´lerin wirbt für Französisch an ehemaliger Schule

Am Dienstag, 8. Mai 2018, besuchte ich als Französischschülerin der FLS meine ehemalige Schule, die Rennbuckel Realschule. Denn als Französischkurs mussten wir leider feststellen, dass das Fach Französisch immer unbeliebter bei den Schülern wird. Dabei hat man sehr viele Möglichkeiten mit der französischen Sprache, vor allem an unserer Schule.

Die Friedrich-List-Schule Karlsruhe bietet zahlreiche Projekte wie das DELF-scolaire an - eine vom französischen Staat zertifizierte Prüfung auf verschiedenen Niveaustufen - und zudem haben gute Schüler die Möglichkeit, Französisch im Abitur zu wählen. Das ist gerade für viele in meinem Kurs eine Option, da sie starkes Interesse am Unterricht zeigen und sich dadurch bessere Zukunftschancen sichern können. Manche planen ein Auslandsjahr und andere könnten sich vorstellen, längere Zeit im französischsprachigen Raum zu studieren.

Der Unterricht ist außerdem sehr abwechslungsreich. So besuchen wir zum Beispiel das Europäische Parlament in Straßburg, nehmen am deutsch französischen Tag oder beim französischen Kinofestival Cinéfête teil. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man sich nicht nur auf den Schulstoff konzentrieren muss und Unterricht auch Spaß machen kann.

Bei meinem Besuch in der Rennbuckel Realschule deckte ich bei den Schülern klassische Vorurteile gegenüber dem Französischunterricht auf und stellte fest, dass die meisten befürchten, der Unterricht wäre zu anspruchsvoll. Selbstverständlich handelt es sich um ein anderes Niveau als in der Mittelstufe, allerdings sind sich unsere Lehrer dessen bewusst. Sie versuchen, uns auf unserem Weg zum Abitur zu helfen und in meinen Augen ist der Unterricht nicht unbedingt mit mehr Aufwand verbunden als bei den anderen Fächern.

Bericht: Selin Koparan, ESb