ESc mit voller Energie beim Rheinhafen-Dampfkraftwerk

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ESc besucht mit voller Energie das Rheinhafen-Dampfkraftwerk

Wir, die Klasse ESc, besuchten im Rahmen einer GFS von Mitschüler Adrian Keta das Rheinhafen-Dampfkraftwerk in Karlsruhe. Begrüßt wurden wir von einem Mitarbeiter der EnBW, der für Betriebsbesichtigungen zuständig ist und der uns anschließend in einer Präsentation über das Unternehmen informierte. Hier erfuhren wir viel Interessantes, wie z.B., dass 60% aller Stromquellen aus erneuerbaren Energien. Nach der Präsentation wurden wir mit Helmen und Headsets ausgestattet und liefen zum Dampfkraftwerk. Dort konnten wir auf der rechten Seite das große Areal mit den Bergen von Kohle, die nach deren Art (Braunkohle, Steinkohle, etc.) sortiert sind, sehen. Zentral auf dem Dampfwerksgelände befindet sich der Block 8. Dieser ist aber noch nicht in Betrieb, da er noch renoviert wird, um die Abgasnorm einzuhalten bzw. zu unterbieten. Außerhalb des Blocks nahmen wir den Aufzug, der uns auf eine Höhe von 108 Metern transportierte. Von dort betraten wir eine Dachterrasse, die einen Ausblick in Richtung Karlsruhe, Rheinland-Pfalz und Frankreich ermöglicht.

Natürlich mussten wir hier ein Gruppenfoto machen, damit solche Momente nicht in Vergessenheit geraten. Nachdem wir die Aussicht genossen hatten, fuhren wir zur Leitstelle und Überwachungsanlage. Die Überwachungsanlage befand sich früher in Block 7 und Block 8. Um Platz zu sparen und effizienter zu arbeiten, beschloss man die Überwachungsanlage in den Block 8 zu verlegen.  Das hat zur Folge, dass der Block 7 ein „Geisterkraftwerk“ ist. Dort sitzen lediglich zwei Mitarbeiter, die im Notfall, wie bspw. bei einem Stromausfall oder einer unterbrochenen Verbindung, die Station übernehmen könnten, sonst könnte das Innere des Brennraums abschmelzen, was höhere Kosten verursacht. Nachdem wir die zentrale Überwachungsanlage verlassen hatten, machten wir uns auf den Weg zu Block 7. Dort waren wir mittendrin im Kraftwerk, aber der Brennraum war nicht in Betrieb, da die Lieferanten von erneuerbarer Energie zu dieser Zeit ausreichend Strom bereitstellten. Dies sieht in der Mittagszeit anders aus, da mittags mehr Strom benötigt wird, z.B. für den Arbeitsplatz und für Maschinen. Im Kraftwerk konnte man erkennen, wie viel Aufwand betrieben wird, um die Abgase einzubehalten. Die Abgase werden zunächst entschwefelt, bevor sie in die Atmosphäre gelangen. Eine Halle weiter befindet sich der Brennraum. Dort wird die Kohle in kleine Stücke zermahlen und als Pulver in die Brennkammer eingeschleust. Dadurch erhält man eine lange Brenndauer. Oberhalb der Brennkammer befindet sich das Wasser, welches verdampft, um die große Turbine oberhalb der Dampfkammer zu bewegen. Die restliche Wärme des Wasserdampfes wird zur Erwärmung des Heizwassers für die Fernwärme genutzt. Zum Schluss konnten wir noch die stillgelegte Überwachungszentrale bestaunen und begaben uns danach zurück zum Verwaltungsgebäude.  Dort gaben wir unsere Helme und Headsets ab und fuhren zurück zur Schule, wo es weiter ging mit Unterricht. 

 

Bericht: Adrian Keta, ESc