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FLS-Künstler erstellen Portraits ohne Gesicht

Was ein Portrait ausmacht und wie sich ein solches auch gesichtslos individuell gestalten lässt, zeigen Schüler der Eingangs- sowie der Jahrgangsstufe 2 mit ihren eindrucksvollen Ergebnissen aus dem Homeschooling.

Nachdem im Kunstkurs der Eingangsstufe in diesem Schuljahr das Bildnis des Menschen im Mittelalter und in der Renaissance thematisiert wurde, wurde die Aufgabe „Portrait ohne Gesicht“ anschließend praktisch umgesetzt. Für die Schüler der Klasse 11 war dies ein Sprung ins kalte Wasser, der ihnen aber sehr gut gelungen ist. Sie beschäftigten sich damit, was ein normales Foto von einem Kunstfoto unterscheidet und wurden außerdem damit konfrontiert, ein Foto inszenieren zu müssen. Denn sowohl früher als auch heute sind gerade Portraits zumeist inszeniert, auch wenn dies bei alten Gemälden oft nicht sofort ersichtlich ist. In der Gegenwart gibt es auch Kunstpositionen, die bestrebt sind, das Portrait als Bildthema aufzugreifen, aber ohne dabei eine konkrete Person darzustellen. Aber was bleibt dann von einem Portrait in einem Bild übrig? Es ist erstaunlich, dass auch ohne Gesicht ein interessantes Körperbild entsteht und die Bilder trotzdem individuell sind.

Auch der Kunstkurs der Jahrgangsstufe 2 erhielt diese Aufgabe. Die schon geübten Kunstschüler haben ebenfalls fantastische Bilder geschaffen.

Bericht: Diane Comparot