Geschichte im Schulhaus: „Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945“

Geschichte im Schulhaus: "Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945"

 

Geschichte im Schulhaus: „Militär und Gesellschaft in Deutschland seit 1945“

Geschichtslehrer Herr Dr. Barteleit und Frau von Zahn haben diese Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und des Zentrums für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr an die FLS geholt.

Die Ausstellung spannt auf 22 Tafeln mit Texten und Fotos einen Bogen vom Ende des Zweiten Weltkrieges bis zu unserer heutigen Zeit und ist im vierten und fünften Stock des Schulhauses zu finden.

Während sich der Großteil des Kollegiums an Sprüche wie „Lieber Petting statt pershing“ erinnert und die Diskussion, ob Frauen in der Bundeswehr erwünscht sind, noch sehr präsent ist, ist diese Diskussion für Schülerinnen und Schüler sehr weit weg und wenig von Interesse.

Warum also diese Ausstellung an der FLS? Die Ausstellung zeigt das sich verändernde Verhältnis von Militär und Gesellschaft in der ehemaligen DDR sowie der BRD und verdeutlicht ebenso die veränderten Aufgaben der deutschen Streitkräfte in der Vergangenheit und Gegenwart sowie auch das Ringen der Gesellschaft mit dem Umgang der Wiederbewaffnung. Eindrücklich wird hier gezeigt, dass Geschichte nicht langweilig, sondern gelebte Zeit ist. Sie bietet aber ebenso einen geeigneten Rahmen, um sich Gedanken über den Umgang mit Konflikten, besonders in Krisenzeiten, zu machen.

Die Diskussion über Sicherheit und Militär geht uns alle an. Geschichte ist nicht langweilig, sondern immer auch gelebtes Leben derer, die dabei waren. Freiheit ist nicht selbstverständlich, aber nur wenn man aus der Geschichte lernt, weiß man, sie zu schätzen und zu schützen. Deshalb lautet die Extra-Hausaufgabe für alle: Ausstellung ansehen und diskutieren und diskutieren und diskutieren…

-------------------------

Geschichte im Schulhaus:

An der FLS werden immer wieder neue Ausstellungen an die Schule geholt, denn Geschichte ist gelebtes Leben für alle, die dabei waren. Sie umgibt uns überall, wo wir gehen und stehen. Daher möchten wir die Schüler immer wieder einladen, sich diese gelebte Geschichte anzusehen, den Horizont zu erweitern und Diskussionen zu führen.

Text: A. v. Zahn; Foto: Fachschaft GGK