Juli2026

Rückblick: Studienfahrt nach Paris 2025

Am Sonntag, dem 28. September 2025, ging für uns endlich die Studienfahrt nach Paris los. Früh morgens, mit viel zu wenig Schlaf und mindestens genauso viel Vorfreude, starteten wir mit dem ICE am Hauptbahnhof in Karlsruhe. Da zwei Schülerinnen leider krankheitsbedingt absagen mussten, waren wir nur noch zu dreizehnt, also eine kleine „handliche“ Gruppe für unsere Begleiter und Organisatoren Herr Kramczynski und Frau Pflugfelder.

Schon am ersten Tag wurde klar, dass Paris sehr viel mehr ist als Eiffelturm und Baguette. Bei unseren Stadterkundungen liefen wir (sehr viel) durch die große Stadt. Ob Louvre, Sacré-Cœur oder Champs-Élysées – vieles kannten wir bisher nur von Bildern, doch nun standen wir selbst mittendrin. Besonders beeindruckend war der Blick über die Stadt vom Montmartre-Hügel aus (so lange man sich kein Armband andrehen lies).

Durch zahlreiche Museumsbesuche (Musée d’Orsay, Musée du quai Branly, Crypte archéologique de l’île de la Cité), Park-Besuche (Jardin Luxembourg, Parc des Buttes-Chaumont, Friedhof Montparnasse) und Herrn Kramczynskis geschichtliches Wissen und Paris-Expertise erfuhren wir viel über diese wunderschöne Metropole (und das auch noch zur Zeit der Fashion Week). Zwischendurch blieb genug Zeit, um Paris auf eigene Faust zu erkunden – sei es beim Shoppen, beim Probieren von Crêpes oder beim etwas chaotisch ablaufenden Fahrradfahren durch die Stadt, was oft zu den besten Momenten mit den Freunden führte. 

Gespräche bis spät in die Nacht, Lachen über kleine Pannen und das Gefühl, als ein Teil der Jahrgangsstufe 2 noch einmal richtig zusammenzuwachsen machten die Studienfahrt besonders. Selbst kleine Herausforderungen wie Orientierungslosigkeit in der Metro oder spontane Planänderungen (wenn wir extra wieder Umwege nehmen mussten, um "alles" aus Paris aufzunehmen) wurden durch Frau Pflugfelders Gelassenheit am Ende eher zu Erlebnissen als zu Problemen.

Rückblickend war die Studienfahrt nach Paris nicht nur lehrreich, sondern vor allem eines: unvergesslich. Sie bot uns die Möglichkeit, dem Schulalltag vor der Prüfungsphase nochmals zu entkommen, neue Erfahrungen zu sammeln und Erinnerungen zu schaffen, die uns sicher noch lange begleiten werden. Paris hat uns gezeigt, wie wertvoll solche gemeinsamen Erlebnisse sind und dass man manche Dinge einfach erlebt haben muss, um sie wirklich zu verstehen.

Text: Jule Hoffmeister (13/3w)

Fotos: KRA

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